Bauphilosophie

Nachhaltigkeit und Ökologie beim Bauen

Dies wird erreicht durch die Verwendung langlebiger und robuster Materialien, einer extrem energiesparenden und ökologischen Bauweise, solider handwerklicher Verarbeitung und einer auf Dauerhaftigkeit ausgelegten Gestaltung.

Gleichzeitig wird versucht, die alte gewachsene Formensprache mit den heutigen Erkenntnissen der Bauphysik und der aktuellen Bautechnik zu verbinden.

Jedes Haus soll einen eigenen Charakter erhalten, der sich ganz natürlich aus der vorhandenen traditionellen Bebauung der jeweiligen Region ergibt.

Die Investition in hochwertige und langlebige Materialien zahlt sich immer aus.

Hochwertige natürliche Materialien können altern, werden immer wertvoller und erfüllen immer noch ihren Zweck. Laminat ist nur schön so lange es makellos ist, einmal beschädigt wirkt es schäbig. Parkett und Naturstein altern in Würde und vertragen die Gebrauchsspuren der täglichen Nutzung.

Eine schlicht gehaltene Naturstein- oder Lärchenaußenwand hält mehrere Jahrzehnte und länger, braucht wenig Pflege und das bei nur geringfügig höheren Erstellungskosten.

Im Gegensatz zum gechlorten Pool benötigt ein biologischer Naturpool keine Chemie und ist wesentlich einfacher zu unterhalten.

Räume wirken durch Strukturen, durch Form, Farbe und Proportion. Die natürlichen Oberflächen von Holz, Stein und Putz kann man mit den Händen "begreifen" und spüren.

Das gleiche gilt für die Haustechnik.

Ein gut geplantes Passivhaus mit robusten Solarkollektoren hat keine komplizierte Technik. Es kann wenig verschleißen, es gibt keine teuren Wartungen und keine Erneuerung der Heizungsanlage oder des Kamins. Folglich brauchen dafür auch keine Rücklagen gebildet werden. So können heute Häuser gebaut werden, mit einem Minimum an Unterhaltskosten und gleichzeitig wesentlich besserem Raumklima.

Sie haben einen extrem niedrigen Energieverbrauch und sind durch eine gute Dämmung im kältesten Winter warm. Durch eine einfache Beschattung sind sie auch ohne großen technischen Aufwand im Sommer angenehm kühl.

Eine zu technisch wissenschaftliche Betrachtung führt immer zu komplizierten Lösungen. Bei verschiedenen Möglichkeiten sollte immer die robustere und einfachere Lösung gewählt werden.

Menschengerechtes Wohnen

Beim Bauen sollte immer der Mensch und seine Bedürfnisse im Vordergrund stehen.

Sehr viele Anregungen zu einer menschengerechten Bauweise, erhält man von Christopher Alexander aus seinem Buch "Eine Mustersprache" , sowie von dem bekannten Architekten John Pawson.

Auch hier ist die Reduktion auf das Wesentliche und die Investition in hochwertige und langlebige Materialien einer der Grundgedanken.

Durch das offene Raumkonzept kann man zwanglos neue Menschen kennen lernen, sich über das Erlebte austauschen. Jederzeit findet sich ein Plätzchen im Garten oder im Gemeinschaftraum zum gemütlichen Zusammensitzen.

Nischen im Haus lassen jedoch ebenfalls die Möglichkeit zu, sich zurückzuziehen.